Beste Aussichten in Burglemnitz - Klara kann jetzt bis zur Leuchtenburg schauen (15.​09.​2026)

Burglemnitzer Aussichtsturm um ein festinstalliertes Fernrohr erweitert – Ortsbürgermeister dankt der Kreissparkasse und seinem Feuerwehrverein 

 

Burglemnitz am westlichen Rand des Saale-Orla-Kreises, gehört zu den kleinsten Orten im Landkreis, auch zu den kleinsten in der Gemeinde Remptendorf. Nur etwas über 100 Einwohner leben dort und doch oder vielleicht gerade deshalb haben diese Menschen so manches großartige geschafft. Bekannt wurde Burglemnitz durch den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. 2022 Landessieger in Thüringen. 2023 Gewinner der Silbermedaille im Bundeswettbewerb. 
Diese Erfolge kamen nicht von allein, ein starker Zusammenhalt, kleine und große Ideen, die gemeinsam umgesetzt werden und das Dorfleben bereichern, haben zum Erfolg geführt und beflügeln den Ort bis heute. 

In dieser Woche gab es wieder einen kleinen Höhepunkt für die Burglemnitzer: Auf dem 2014 errichtetet Aussichtsturm wurde ein Fernrohr feierlich eingeweiht. Mehr als 30 Einwohner vom Baby bis zur Uroma waren dabei, als Ortsbürgermeister Bernd Schleitzer begrüßte. 
Die ersten, die einen Blick in die Fern schweifen lassen durften, waren die Kinder des Ortes, drei wissbegierige Mädchen. Dann folgten Landrat Christian Herrgott und Stefan Götz von der Kreissparkasse Saale-Orla. Ideen haben die anderen, aber deren Unterstützung ist es zu verdanken, dass dieses 3300 Euro teure Fernrohr auf dem schmucken Holzturm installiert werden konnte. 
Seit seiner Errichtung 2014 auf dem Galgenhügel (617 Meter über dem Meeresspiegel) zwischen Burglemnitz und Landsendorf ist das ein beliebtes Ausflugsziel. 
Neben einer großen Schutzhütte mit Grillplatz, Bildtafeln zur Region, sprechendem Leierkasten mit Informationen zum Ort und Baumscheiben-Gästebuch stehen dort zwei gigantisch-große Stühle. Ein Mini-Barfußpfad wurde gebaut und eine besonders große Waldschenke biete Platz für ganze Wandergruppen. Daneben der Turm, kostenfrei und jederzeit begehbar, zwölf Meter hoch, von dort ist die Aussicht gigantisch. Bis zur Leuchtenburg in Kahla kann man bei guter Sicht mit dem bloßen Auge sehen, das Fernrohr unterstützt das Auge, so dass am Donnerstag zur Einweihung auch die Lobdeburg gesichtet wurde. In alle Richtungen gibt es jetzt noch viel mehr zu entdecken. 
Ortbürgermeister Bernd Schleitzer ist stolz darüber „Wir laden Interessierte herzlich ein, unseren Aussichtsturm auf dem Galgenhügel mit all seinen Angeboten zu besuchen und hoffen, dass wir weiterhin von mutwilliger Zerstörungswut verschont bleiben“, sagte er und dankte allen, die dazu beigetragen haben, das Dorfleben wieder um eine kleine Attraktion reicher zu machen, vor allem seinem Feuerwehrverein, der Kreissparkasse und dem Landrat. 

 

Text und Bilder: Sandra Smailes


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